Skript Timeline

07. Juli 2016

TAG SIEBEN VERÖFFENTLICHT DEBUT EP LIVE IN BETHLEN

Tag Sieben veröffentlicht ihre Debut EP LIVE IN BETHLEN, die sechs Brandneue Songs beinhaltet.
14. Mai 2016

LIVEMITSCHNITT DES ERSTEN KONZERTES TAUCHT AUF

Der Livemitschnitt aus Bethlen erreichte, in Form eines angefaulten Tonbandes, das Postfach der Band. Die Arbeiten an der daraus resultierenden Veröffentlichung beginnen.
4. April 2016

TAG SIEBEN SPIELT ERSTES KONZERT ALS QUARTETT IN BETHLEN

Nachdem ein Flüstern im Dunkeln die Band nach Bethlen gerufen hatte, folgten diese den Anweisungen und traten aufgeregt die Reise an. Empfangen von ihrem Mentor Ibn Al-Ahab Ward, absolvierte die Quadrinity ihren ersten Auftritt vor Publikum, im Rahmen einer Zeremonie, in der sie sich, per Blutsignatur auf ein in Menschenhaut gebundenes Buch, für immer an die Anweisungen des Skripts koppelten. Dieser magische Abend wurde, ohne wissen der Band, auf Tonband aufgezeichnet.
Jänner 2015

DIE BAND ARBEITET IHRE GESCHICHTE ÖFFENTLICH AUF

Die Band entschloss sich dazu, die unglaubliche Geschichte von Tag Sieben öffentlich aufzuarbeiten. Das sogenannte SKRIPT, bildete dabei das Fundament und wurde erstmals für Jedermann verständlich wie folgt zusammengefasst: Als Septuaginta Septem (in Tag Sieben - Kreisen auch Das Skript genannt) bezeichnet man eine sagenumwobene verschollene Schrift. Historiker gehen heute davon aus, dass dieses Buch im Vatikan geheim gehalten wird oder bereits vernichtet wurde. Es handelt sich bei der Schrift höchstwahrscheinlich um - bis dato - unbekannte Teile der Septuaginta, der ältesten durchgehenden Übersetzung der Hebräischen Bibel oder einer Vorerzählung dieser. Laut Dr. George Waltres (Britischer Archäologe, 1789 - 1866) Notizen, bestand es aus Sieben Psalmen die wiederholt vom siebten Tag sprechen oder vor Tag Sieben warnen. Aus dem unvollständigen Text kann aber nicht entnommen werden, ob es sich beim Terminus Tag Sieben um eine Zeitangabe, um ein lebendiges Wesen oder einen Geist handelt. Das Buch wurde und wird noch heute von verschiedenen geistlichen und weltlichen Institutionen als Gefahr gesehen. Seit Jeher sorgt eine gezielte Vertuschung dafür, dass das Buch weitgehend als Mythos gilt. Da sich die Geschichten und Legenden um das Buch sowie dessen (angebliche) Inhalte stellenweise mit anderen mysteriösen Büchern [allen voran das Voynich Manuskript (wo verblieb es zwischen 1666 und 1870?) und das grauenhafte Necronomicon (Mythos oder Legende?)] und antiken Kulten (Thot und in Folge dessen Liber Al vel Legis) decken und vermischen wurde es zunehmend schwieriger seriöse Forschungen zu Herkunft, Verbleib und überhaupt der Existenz des Buches anzustellen.
07.Jänner 2015

TAG SIEBENS RUF SCHALLT UM DIE WELT; HOMEPAGE GEHT ONLINE

Am 07.01.2015 ging www.tagsieben.at erfolgreich online. TAG SIEBENS RUF hallte, unüberhörbar und sichtbar für alles Leben auf dieser Erde, durch die endlosen Weiten des Kosmos.
Dezember 2014

DAS QUARTETT REIST NACH BETHLEN, LEISTET SCHWUR UND ERWECKT TAG SIEBEN

Im Dezember 2014 wurde die Vierfaltigkeit dann endlich vollständig nach Bethlen gerufen um einen Schwur zu leisten und Tag Sieben, in Mitten einer tobenden Menschenmenge, endgültig zu erwecken. Durch Blut, Asche und Fleisch gegraben, gebührte niemandem es aufzuhalten, die Oberfläche dieser Welt zu erklimmen.
Sommer 2014

TAG SIEBEN VERFLUCHT? IBN AL-AHAB WARD ENTDECKT ALTEN PAPYRUS

Im Sommer 2014 erreichte ein interessanter Brief von Ibn Al-Ahab Ward das neugeformte Quartett. Er enthielt eine Kopie eines historischen Papyrus. Der unfassbare Inhalt (siehe Timline 6. Juni 367) dieses Schreibens verstärkte den Verdacht, dass ein alter Fluch auf der Band lag, der die Wiedervereinigung und den künftigen Erfolg zu verhindern versuchte. Folgendes konnte Ibn Al-Ahab Ward über den Prediger der den Fluch aussprach, herausfinden: Der Prediger von Marintona war höchst wahrscheinlich Hajile von Faifa, der im 4. Jahrhundert n. Chr. zwischen Safi und Bab Edh-Dhra als Wanderprediger unterwegs war. Tatsächlich hatte er aber kein bekanntes religiöses Amt inne. In verschiedenen Überlieferungen wird er auch als „Spinner“ bezeichnet und stellenweise sogar als geistig abnorm betitelt.
2013

AUS DREI WERDEN VIER- DIE BAND IST VOLLSTÄNDIG

„[...] Es waren vier, nicht drei! Drei waren zu wenig. Findet den Tieftöner, er gibt euch Gestalt. Vereint Fleisch, Blut, Geist und Wesen. Erst dann [...]“. Als von einem Fluch befallen, erhoben sich glitschige Hügel und verräterische Berge im Angesicht des verwunschenen Dreigespanns. Stein um Stein wurde aus dem Weg geräumt und langatmig verstrich die Zeit. Doch suchten sie unaufhörlich und stellten sich entgegen diesen fauligen Kanten im Labyrinth des Lebens, um zu finden was man von ihnen verlangte. Nachdem sich Qessentia, das Dritte, zu den Urelementen Providenz und Genesis gesellte, vervollständigte das Vierte, Morphe, die unheilige Quadrinity. Die Zeit war Reif, der Wind entfacht. „[...] An der Pforte zur intelligiblen Welt wartet träumend das tote Tag Sieben! [...]“. So verbreiteten die Böen die Kunde durch das Umland Numairas und von dort aus, schleichend wie der schwarze Tod, um die ganze Welt.
2012

DIE BAND REIST NACH BETHLEN UND LERNT IBN AL-AHAB WARD KENNEN

2012 standen die Sterne richtig. Die Welt erwartete ihren Untergang und die zwei wiedervereinten erwarteten eine Botschaft: „[...] Providenz und Genesis, findet das Dritte: Qessentia! Nur gleiches Blut kann die verschollene Stimme ersetzen. Ihr wisst wer! [...]“. Trotz aller Prophezeiungen ging das Leben nach 2112 weiter. Die Welt atmete auf und bemerkte nicht, dass die Trinity mit einer neuen Stimme wieder erweckt wurde. Immer noch blind und verwirrt machten sie sich auf eine erste Reise nach Bethlen, Numaira. Dort lernte die neu geformte Trinity den gelehrten Ibn Al-Ahab Ward kennen und kam zu einer fundamentalen Erkenntnis.
2011

NEUE ERKENNTNISSE, TRÄUME UND VISIONEN VOM SKRIPT, NEUGRÜNDUNG

2011 rumorte es im Untergrund. Einer der Hinterbliebenen aus der Trinity Ära bereiste mittlerweile zum dritten mal die Britische Hauptstadt. Diesmal in Begleitung eines Menschen gleichen Blutes. Die quälenden Träume hörten nie auf. Erst mit neuen Erkenntnissen, welche die Beiden reisenden im British Museum sammeln konnten, waren diese Visionen plötzlich deutbar. Auf dem schmalen Grade zur Verrücktheit balancierte er in vollem Bewusstsein, als er sagte: „[...] Dieses Skript, es spricht zu mir. Ich bin Providenz! [...]“. Und in Ehrfurcht erstarrte auch seine Begleitung. Zu Hause angekommen, trieben ihn die Träume zurück zum Ursprung und die zwei Hinterbliebenen der Trinity Ära fanden endlich wieder zusammen.
2007

BANDGRÜNDUNG, TRINITYÄRA, AUFLÖSUNG, ERSTE ERKENNTNISSE

2007 empfingen drei Unwissende eine Botschaft. Sie gründeten darauf hin die Band Tag Sieben. Auf diesen speziellen Namen angesprochen sagten Schlagzeuger und Gitarrist wiederholt "[...] der Name Tag Sieben wurde uns eingegeben. Wir waren sofort davon begeistert [...]". Die Gruppe bat insgesamt vier mal zum Konzert und infizierte eine treue Gefolgschaft. Höhepunkt der Huldigung erfuhr die Dreifaltigkeit bei ihrer letzten Zusammenkunft 2008 in Innsbruck. Danach verirrte sich Tag Sieben in den Sümpfen der Versuchung. Die Stimme der Dreifaltigkeit verstummte daraufhin und bleibt bis heute verschollen. Wie in einer Schockstarre verweilten die übrigen Zwei in tiefer Depression. Als einer des desillusionierten und dezimierten Dreigespanns auf Reisen ging, stieß er in London nur zufällig auf die Spuren der Septuaginta Septem. Nicht wissend was er davon halten konnte und nicht ahnend welch Feuer er entfachte. Träume jagten ihn von diesem Zeitpunkt an und verfolgten ihn über Monate. Doch sie zu deuten vermochte der gequälte Geist nicht. So galt Tag Sieben am Ende des Jahres 2009 als tot. Hinterlassen wurde eine handvoll Lieder und tiefe, schwarz tröpfelnde Leere. Unverhofft wurde das Buch geschlossen und diese Ära sollte als Tag Sieben Trinity in die Geschichte eingehen.
1977

NECRONOMICON = SKRIPT ?? BRITISH MUSEUM SORGT FÜR VERWIRRUNG

1977 stellte das British Museum medienwirksam „The Necronomicon“ aus. Im Zuge des weltweiten Erfolgs von Lovecrafts Geschichten, wurde der Mythos des Necronomicons in Kunst und Trivia beliebter Unterhaltungsgegenstand. Das British Museum versprach sich mit einer fiktiven Nachbildung des legendären Buches höhere Besucherzahlen und das Erreichen einer gänzlich neuen Zielgruppe. Das Buch stand zum Bestaunen in einer Glasvitrine. Insiderquellen behaupteten, die ganze Kampagne diente als Tarnung. Unter dem Umschlag in der Vitrine verbargen sich tatsächlich die Reste der Septuaginta Septem welche von Dr. Waltre damals an das Museum vererbt wurden. „[...] und wer wirklich wolle, der kann Einsicht nehmen. Einige haben es getan. Denn das Museum vertraut anscheinend darauf, dass den Inhalt weder jemand versteht, noch, dass irgendjemand dies ernst nehmen könnte. Es wird deshalb niemand ernst nehmen, weil es viel zu schrecklich und viel zu beängstigend ist. Das bringt den Menschen bekanntlich aus dem Konzept, wenn plötzlich nicht nur die ganze Weltanschauung- Himmel, Hölle und Erde- nein, sondern der ganze bekannte Kosmos auf den Kopf gestellt wird. Unter diesem Aspekt ist es wahrscheinlich besser, wenn so wenige wie möglich jemals dieses Buch lesen und weiterhin zufrieden ihren, wenn überhaupt, begrenzten Horizont bestaunen. Eingebettet in diesen riesigen fiktiven Schirm namens Wirklichkeit, der sich da, rund um ihre verlorene kleine Insel, aufspannt. Nur, was wenn tatsächlich alles wahr ist? [...]“.
1938

H.P. LOVECRAFTS NECRONOMICON IM BRITISH MUSEUM ?

1938 wurde das Buch „Geschichte des Necronomicons“, geschrieben vom amerikanischen Autor H.P. Lovecraft, veröffentlicht. Jener H.P. Lovecraft schrieb in vielen seiner Geschichten von diesem Buch, welches als Inhalt eine Art dämonischer Kosmologie hat. In eben dieser Veröffentlichung schrieb er, dass eine Ausgabe des Necronomicons im Besitz des British Museum stünde. In den Folgejahren wurde so manche Theorie laut, das Necronomicon, auf das sich der Autor stets bezog, sei das Septuaginta Septem oder umgekehrt. Lovecraft selbst starb bereits 1937, also noch vor der Veröffentlichung von „Geschichte des Necronomicons“. Und da sein literarisches Schaffen erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der breiteren Masse Anerkennung fand, konnte er persönlich nie öffentlich Stellung zu diesen Theorien oder dem Buch beziehen. Einige Autoren, die mit Lovecraft zu seinen Lebzeiten in freundschaftlichem Briefkontakt standen, beteuerten allerdings, dass das Necronomicon frei erfunden sei. Natürlich glaubte eine hartnäckige Gruppe von Anhängern trotzdem an die Existenz eines dieser Bücher und bis heute werden verschiedene Theorien von Interessierten weltweit vertreten. Beweise gibt es keine, nur unumstrittenes, zustimmendes Nicken der seit Dekaden zahllosen und sprachlosen Leser: Was auch immer diesen gequälten Geist zu diesen Geschichten inspirierte, dieser unsägliche Wahnsinn muss seinen Ursprung in den dunkelsten Ecken des Universums haben.
1901

POLIZEIEINSATZ IM BRITISH MUSEUM UND DIE STELE 666

1901 kam es zu einem Polizeieinsatz im British Museum als ein Mann, der um Einsicht in das Testament Waltres und seine Notizen bat, all zu rabiat wurde, nachdem ihm dies seitens des Museums verweigert wurde. Die Polizei zitierte den Museumsvorsitzenden in einem Zeitungsbericht folgendermaßen: „[...] er sah mit diesen tiefschwarzen Augen schon erschreckend genug aus. Als er sich dann als 'das Tier sechs, sechs, sechs' bezeichnete, wusste ich, dass dieser Herr nicht bei Sinnen sein konnte [...]“. In einer anderen Tageszeitung, die zwei Tage nach dem Vorfall erschien, verlautete der Vorsitzende selbst: „[...] der junge Herr stand wohl neben sich. Er sprach in Rätseln, sagte, er sei der Antichrist und verlangte nach einem Buch, welches ohnehin nicht im Besitz unseres Museums ist [...], [...] als sie ihn abführten schrie er wiederholt: 'ich muss das Vierte wissen'! [...]“. Da es kein weiteres Verfahren seitens der Polizei gab, blieb Herkunft und Name des Mannes leider unbekannt. Interessanterweise wurde Anfang der 1904er Jahre ein ähnlicher Vorfall aus dem Boulak Museum in Kairo bekannt. Eine Frau habe dort auf einer bemalten Holzstele, die 1858 bei Ausgrabungen in Deir el-Bahari gefunden wurde, neben den zahlreichen Hieroglyphen vier spezielle Symbole wahrgenommen und wollte das Ausstellungsstück von der Wand nehmen. Die Stele trug die Katalognummer 666.
1866

WALTRE STRIRBT UND HINTERLÄSST SEINE AKTEN DEM BRITISH MUSEUM

1866 verstarb George Waltre am 7. Juni im Londoner East End. Sein gesamtes Lebenswerk (hunderte Aufzeichnung, Berichte, Briefe und Essays) hinterließ er dem British Museum. Darunter auch die Notizen und Teilübersetzungen die Waltre 1839 am Toten Meer niederschrieb. Sein Testament blieb dem British Museum ebenfalls erhalten. Diese sensiblen Hinterlassenschaften wurden mit äußerster Vorsicht behandelt und blieben lange im Verborgenen. Kurz nach Waltres Beerdigung erschien ein gewisser William Webb, Professor für Anthropologie, auf der Bildfläche. Er sei ein Vertrauter Waltres gewesen und wusste anscheinend um den Inhalt der Hinterlassenschaften. Der Überlieferung nach stand er mit Waltre in Briefkontakt, nachdem Webb selbst, Anfang der 1860er Jahre, auf einer Expedition in Grönland und Island Entdeckungen machte, die denen Waltres ähnelten. Dabei waren vier mysteriöse Symbole als Malerei in einer Eishöhle die bemerkenswerteste Gemeinsamkeit. Webb bemühte sich daraufhin um Waltres Vermächtnis, versuchte weiter zu forschen und hielt noch einige Jahre nach Waltres Tod Vorträge zu diesem Thema. Die wissenschaftliche Resonanz darauf hielt sich in Grenzen und war meist negativer Natur, hingegen empfand die einfache Bevölkerung die Geschichten als unterhaltsam und amüsant. Das wissenschaftliche Ansehen des Professor William Webb verblasste dadurch jedoch immer mehr und er verschwand in der Versenkung.
1864

DR. WALTRE ERWÄHNT DEUTLICH DIE EXISTENZ UND GEFÄHRLICHKEIT DES SKRIPTS

1864 schrieb George Waltre, Leiter der Expedition, in seinem Testament: „[...] Es gibt dieses Buch, ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen und mit meinen eigenen Händen gehalten. Ich wünschte dem wäre nicht so. Offen durfte ich nur nie darüber sprechen, ansonsten hätte man mich wohl getötet. Obwohl der Tod mir in manchen Nächten oft lieber gewesen wäre als dieses einsame Wissen von dieser grauenvollen Sache. Tatsache ist, dass wir das Buch aus dieser Kirche bis nach Südeuropa brachten, wo wir auf dem Grenzgebiet zum Kaiserthum Oesterreich von vermummten, wahrscheinlich Geistlichen, überfallen und mit dem Tode bedroht wurden. Das Buch und auch andere wertvolle Funde, die wir aus Numeira mitbrachten wurden uns unter Waffengewalt abgenommen. Ich bleibe dabei, dass Smith bei diesem Überfall seine Finger mit im Spiel hatte. [...] Tatsache ist aber auch, dass ich in unserem Lager am Toten Meer, dieses Buch stellenweise übersetzen konnte, und diese Notizen, noch während ich Dies schreibe, existieren. Und wie sie existieren. Ich werde sie nach meinem Ableben dem British Museum überlassen. Möge mich das Ende ehest möglich beehren und mich von diesen Träumen befreien [...]“.
1842

AUGENZEUGEN BERICHTEN VON DEN FURCHTBAREN VORKOMNISSEN IN BETHLEN

1842 gab Damien Smith, welcher die Expedition als einer von fünf Geistlichen begleitete, laut Prozessprotokoll an: „[…] aber als ich ihn um dieses missgestaltete Buch bat, fauchte er beinahe wie eine wilde Katze und bedrohte mich mit irr aufgerissenen Augen derart, dass ich glaubte, der Teufel sei in ihn gefahren[…], [...]blieb mir nichts übrig als ihn mit der Schaufel zu erschlagen[...]“. Im selben Protokoll hieß es weiter: „[...]und Waltre schloss sich Tage in seinem Zelt ein, während außen die Sonne immer heißer zu werden schien und alle verrückt werden ließ. Als er dann einige der einheimischen Buddler, die wir aus dem Umfeld von Bethlen, eigentlich aus ganz Numeira, günstig angeheuert hatten, um Hilfe bei einer Übersetzung von Symbolen bat, die er mit einem Ast in den Sand zeichnete, verließen diese später geschlossen das Lager[...]“. Einer der Hilfsbuddler wurde wie folgt zitiert: „[...]Vater Smith war nicht mehr bei Sinnen. Kaum einer war das noch. Mr. Waltre noch am ehesten. Aber auch dieser schnappte nach Luft, als wir, nachdem wir seit knapp zwei Wochen ein Objekt auszugraben versuchten, welches eindeutig eine Kirche war, plötzlich am Ende unserer Grabung, zwar fünfzehn Meter unter der Erde angekommen waren, aber erkannten, dass wir eindeutig im Dachstuhl einer Kirche standen und nicht wie etwa angenommen auf dem Fußboden[...], [...]die Kirche war verkehrt unter die Erde gebaut, Herr Richter. Keine Kapelle etwa, nein, eine Kirche. Eine riesige Kirche verkehrt unter der Erde, Herr Richter. Was ging hier nur vor? [...]“.
1839

AUSGRABUNGEN IN BETHLEN FÖRDERN SENSATIONELLE ANTIKE SCHRIFT (SKRIPT) ZU TAGE

1839 sorgte eine britische Expeditionsgruppe bestehend aus Theologen, Archäologen und Geologen für einen sagenhaften Fund bei Ausgrabungen in den Gegenden rund um das Tote Meer. Die Expedition hatte damals das Ziel, die Existenz des historischen Sodom und Gomorrha zu beweisen. Theorien (u.a. von Graham Harris) sprechen dafür, dass die biblische Stadt Sodom im Toten Meer (antiker Name: ama schel Sodom – Meer von Sodom) versunken sein könnte. Bestärkt wird diese Theorie durch die Geologie und den speziellen geologischen Phänomenen in dieser Gegend. Die Briten erzielten anfangs tatsächlich historisch wertvolle Ergebnisse. Die Ausgrabungen wurden aber abrupt beendet, als es zu Disputen zwischen den weltlichen und geistlichen Teilnehmern kam. Dieser Konflikt (der laut einem der Heimkehrer „[...]in unkontrollierter Gewalt mündete [...] und [...] meinem armen Gefährten James und den Geologen aus Oxford das Leben kostete [...]“) hatte zur Folge, dass es nie einen abschließenden Bericht über die Erkenntnisse und Funde gab. Geblieben sind Aussagen aus Gerichtsverhandlungen, Teile schriftlicher Notizen und einzelne Fundstücke. Darunter anscheinend auch das mysteriöse Septuaginta Septem (in diesem Zusammenhang auch das uralte Testament genannt). Diese bereits erwähnte antike Schrift, soll dabei für größtes Aufsehen gesorgt haben und nährt bis heute die Mythen und Legenden. Untrennbar damit verbunden sind die beiden Namen Damien Smith (Bibelforscher und Vikar) und Dr. George Waltre (Doktor der Archäologie und Historiker).
6. Juni 367 n.Chr.

DER FLUCH, DIE ÄLTESTE BEKANNTE ERWÄHNUNG VON TAG SIEBEN

Der Prediger von Marintona hat seine Gemeinde versammelt[...] [...] habe euch versammeln lassen, euch zu warnen, fromme Gemeinschaft. Es ist Zeit die Gebete zu vertiefen, den Herrn um Vergebung zu bitten[...] [...]da ich träumte Visionen. Unsagbare Bilder trag ich im Kopf(/verfolgen mich) seit Nächten . Weiße Eindringlinge und deren dunkle (schwarze, nächtliche) Gefolgschaft erbringen das Unheil. Ich habe Grabungen gesehen. Oh womit haben wir das verdient Oh Herr! Löcher da wo keine sein sollen. Ihr wisset wo. Nicht sicher meiner, welcher abartige (/skrupellose) Kult diese Geister ruft aber[...] [...] wird unter uns kommen meine getreue Gemeinschaft[...] [...]keiner von uns. Weiße Geister von Westen kommend. Augenlos, namenlos. Ich träumte Grauen, weiße Berge. Werkzeug, welch nie ein Mensch gesehen. Rauch wie von Feuer, Nebel, Dunst. Giftige Luft, malt Gesichter schwarz an, junge Menschen alt aussehend und pfeffrig riechend. Lasset uns beten zum Herrn, diese blassen Gesichter und ihre Sklaven aufzuhalten und diese Zeiten nie kommen lassen! Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Rei[...] [...]verloren bist du Bethlen. Möge er den Rest von Numeira vor dem Wind bewahren den es entfachen wird! Oh Herr wir erbitten dich es aufzuhalten! Stehe uns bei, wenn der Schleier (/gedünstetes Tuch) kommt. Ich kann nicht fassen was ich habe gesehen im Schlaf [...] [...]befallen von Gespinne (/Träume, Hirngespinste) das ihr nie schlafen (/träumen) wolltet. Und Sünde frisst sich durch […] [...]wisst ihr von wem ich rede? (Ausruf). Von dem, was die Schrift der Propheten Tag Sieben nennt. Wird ES (Ausruf) die Oberfläche dieser verfluchten Erde erblicken, wird das aller Ende sein. Doch die Kinder will es nicht. Brut die verschont bleibt. Es ist deren Unschuld, was Tag Sieben begehrt[...] [...]wir sie nicht davor töten, bringen sie das neue Äon. Seid gewarnt. Gehet hin Gemeinschaft. Tötet die Kinder!(Ausruf) Zerlegt und verscharrt sie im (Salz) Sand. Darauf tötet euch selbst. Machet es klug. Verbrennt die Hütten wenn ihr beim Tisch sitzt als wenn ihr speist[...] [...]sie werden sich Tag Sieben nennen um zu herrschen. Füllen wir den Weg mit Steinen so viele wir finden[...] [...]Bethlen muss verschwinden. Nach den Flammen der ganze Ort im Salz erstickend[...] [...]sprechet mir nach: Verfluchet seist du unsagbares Ding! Bleibe unter der Erde wo du gebührst! Mit Blut, Asche und Fleisch decken wir dich zu. Um nie auch nur die Oberfläche dieser Welt zu erklimmen! Du grauenhaf[...]